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29. SEPTEMBER – 2. OKTOBER 2022

29. SEPTEMBER – 3. OKTOBER 2022

Sina Däger / Schifffahrtskauffrau bei MSC Germany S.A. & CO. KG

Moving the world, together.
Ausbildung by MSC. 

Hallo liebe Leser*Innen,

zuerst möchte ich mich Ihnen einmal gern vorstellen. Ich bin Sina Draeger, 20 Jahre alt und habe vor ein paar Wochen erfolgreich die Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau bei MSC Germany abgeschlossen.

Bewusst habe ich mich im Sommer 2018 für eine Ausbildung in der Logistikbranche entschieden. Aufgewachsen bin ich auf dem Harriersand und fand, die damals für mich, „großen Pötte“, unglaublich faszinierend. Diese Faszination verging auch mit fortschreitendem Alter nicht. Ich wollte wissen was drüben in Brake und im Hintergrund passiert. Wer das alles organisiert und wie es funktioniert. Ich wollte viele Kulturen kennenlernen und etwas in der Welt bewegen – Schiffe. Somit stand für mich schnell die Job-Wahl fest und ich begann 2018 mich zu bewerben.

Am 01. August 2019 – mit 17 Jahren – begann ich die Ausbildung bei der Mediterranean Shipping Company, kurz MSC. Ich war im Betrieb und auch in der Berufsschule mit Abstand eine der jüngsten und doch würde ich mich immer wieder für eine Ausbildung und gegen ein Studium entscheiden. Nach einer langen Schulzeit wollte ich endlich Praxiserfahrung sammeln und die Theorie in den Hintergrund rücken. Durch das Durchlaufen vieler Abteilungen im Ausbildungsverlauf, durfte ich viele verschiedene Menschen und Arbeitsweisen kennenlernen. Der Überblick über das jeweilige Unternehmen am Ende der Ausbildungszeit ist unbezahlbar und hilft ungemein für den weiteren Lebenslauf. Auch persönlich hat mich die Ausbildung sehr geprägt und weiterentwickelt.

In der Berufsschule durften wir neue Themen wie Buchhaltung und Schiffsphysik kennenlernen. Auch Geografie wurde intensiv unterrichtet. Vieles vom Erlernten konnte auch abseits des Arbeitslebens oft angewandt werden.

Hafen- und Schiffsbesuche bestätigten mich in meiner Faszination an der Globalisierung und dem Bewegen großer Warenströme.

Als Schlusswort möchte ich noch folgendes anmerken: Wir alle arbeiten in einem weltweit essenziellen Job, der leider nicht die Aufmerksamkeit in der Gesellschaft hat, die er verdient. Corona hat uns einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig funktionierende Transportketten sind. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass wir dort wieder hinkommen und auch die Schifffahrt in der Gesellschaft populärer machen. Daher habe ich mich bewusst dazu entschieden mich in diesem Beruf weiterhin zu engagieren. Denn wir sind der Klebstoff des Ex- und Imports, der die Transportkette zusammenhält

 

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